Vereinssatzung

des
"Kanarienzucht- und Vogelschutzverein
Bielefeld-Schildesche von 1912 e.V."


§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen:

"Kanarienzucht- und Vogelschutzverein

Bielefeld-Schildesche von 1912 e.V."

Er hat seinen Sitz in Bielefeld.

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2

Vereinszweck

  1. Der Verein hat den Zweck, die Pflege und Förderung der Kanarien-
    und Vogelzucht sowie des aktiven Vogelschutzes.
  2. Die Mittel des Vereins, einschließlich etwaiger Überschüsse werden
    nur für satzungsmäßige Zwecke des Vereins verwendet.
  3. Der Verein ist politisch und konfessionel neutral.

Er ist Mitglied des

"Westfälisch-Lippischen Kanarienzucht- und

Vogelschutzverbandes"

sowie Mitglied des

"Deutschen Kanarienzüchter Bundes e.V."

Die Mitglieder unterliegen auch den Satzungen dieser Verbände.

4. Seine Aufgabe ist:

    1. Förderung der Zucht von Kanarien aller Rassen, Cardueliden
      und deren Mischlinge sowie Exoten.
    2. Betreuung, Belehrung und Beratung seiner Mitglieder durch
      Wort und Schrift zum Zwecke der Veredlung des
      Kanarienvogels aller Zuchtrichtungen.
    3. Das Interesse aller Volksschichten für den Schutz und die
      Zucht und Haltung der Vögel zu wecken.
    4. Kennzeichnung der im Verein gezüchteten Vögel durch

Anlegung eines für die Sparten einheitlichen, gültigen

Fußrings.

e) Überwachung der Durchführung von einheitlichen
Bewertungen nach den vom DKB und der COM festgelegten
Bewertungsvorschriften.

f) Förderung der Mitglieder zu Vereins-, Landesverbands-,
DKB- und COM- Ausstellungen durch Zuwendung von Mitteln
und Auszeichnungen für Zuchterfolge.


g) Ausrichtung einer jährlichen Vereinsmeisterschaft für alle
Sparten gemeinsam oder aber auch nach Sparten getrennt.


§ 3

Vereinsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März eines jeden Jahres.

§ 4

Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede gut beleumundete Person werden.
  2. Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern,
    jugendlichen Mitgliedern und passiven Mitgliedern.
  3. Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein
    erworben haben, können durch Beschluß des Gesamtvorstandes zu
    Ehrenmitgliedern ernannt werden. Bei Beurteilung und Entscheidung
    hierfür sind strenge Maßstäbe anzulegen. Die Ehrenmitgliedschaft
    befreit vom Beitrag.
  4. Ordentliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die am 1.4. des
    laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie
    nehmen an allen Veranstaltungen des Vereins aktiv teil. Das gilt
    insbesondere für die züchterischen Veranstaltungen.
  5. Jugendliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die am 1.4. des
    laufenden Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  6. Passive Mitglieder sind Mitglieder, die selbst nicht züchten, aber im
    übrigen die Interessen des Vereins fördern.
     

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie passive Mitglieder
    haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand Anträge zu unterbreiten und in der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
  3. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.
  4. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder beim Erlöschen des Vereins haben die Mitglieder keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.
  5. Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag bis zur Ringbestellung, spätestens bis zum 1.2. des laufenden Jahres an die Vereinskasse zu entrichten. Die jeweilige Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest.
  6. Jedes Mitglied ist verpflichtet, Änderung seiner Anschrift alsbald dem Verein mitzuteilen.
  7. Während des laufenden Jahres eintretende Mitglieder haben den vollen Jahresbeitrag zu entrichten.

 

§ 6

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Aufnahme ist schriftlich beim Vorstand durch Einreichung auf der Geschäftsstelle des Vereins zu beantragen.

    Über den Aufnahmeantrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit und Zustimmung des in der nächsten Monatsversammlung anwesenden Mitglieder.
  2. Falls die passive Mitgliedschaft erworben werden soll, muß dieses aus dem Antrag hervorgehen. Der Übertritt vom ordentlichen in den passiven Mitgliederstand oder umgekehrt muß dem Vorstand bis spätestens 31.3. des laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist wirksam ab 1.4. des folgenden Geschäftsjahres.
  3. Die Mitgliedschaft endet
    a) d
    urch Tod,
    b)
    durch Austritt,
    c)
    durch Ausschluss. 

    4. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand durch Abgabe auf der Geschäftsstelle zu erfolgen. Sie wirkt zum Ende des laufenden Geschäftsjahres. Sie ist spätestens 3 Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres zu erklären.

    5. Der Ausschluss erfolgt:

a) Wenn das Vereinsmitglied trotz schriftlicher Mahnung mit der
Zahlung des Beitrags oder seiner sonstigen Zahlungs-
verpflichtungen im Rückstand bleibt. Der Vorstand kann dann
das Mitglied als Vereinsmitglied streichen. Das Mitglied gilt damit
zum Ende des laufenden Geschäftsjahres als ausgeschieden.

b) Bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder
gegen die Interessen des Vereins,

wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des
Vereinslebens,

wegem groben, unsportlichen oder unkammeradschaftlichen
Verhaltens,

aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin
berührenden Gründen.

Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Gesamtvorstandes ist dem Mitglied unter Setzung

einer Frist von mindestens 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhoben Vorwürfen zu äußern. Der Auschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.

Gegen den Beschluss ist die Berufung auf Entscheidung durch die Jahreshauptversammlung oder eine durch den geschäftsführenden Vorstand einzuberufende außerordentliche Mitgliederversammlung
statthaft.

Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschliessungsbeschlusses unter Angabe von Gründen beim Vorstand schriftlich durch Niederlegung auf der Geschäftsstelle eingereicht werden. In der Versammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

6. Wird der Ausschließungsbeschluss des Vorstandes vom Mitglieder
nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich
nicht mehr geltend gemacht werden, daß der Ausschluss
unrechtmäßig erfolgt sei.

7. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 7

Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag

  1. Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe vom Gesamtvorstand festgesetzt wird.
  2. Der Beitrag und die sonstigen Zahlungsverpflichtungen sind auch dann für ein Jahr zu entrichten, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt oder ausgeschlossen wird.
  3. Jedes Mitglied hat mit seiner Ringbestellung den Beitrag für das neue Zuchtjahr zu entrichten, spätestens jedoch bis zum 1. Februar des neuen Zuchtjahres.
  4. Mit dem Zeitpunkt der Ringbestellung wird auch der Beitrag für passive Mitglieder fällig.
  5. Neu eintretende Personen sind erst dann Mitglieder, wenn die Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag vollständig entrichtet sind. Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag sind bei Stellung des Aufnahmeantrags zu entrichten.
  6. Der geschäftsführende Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit den Beitrag zu stunden oder Ratenzahlungen zu gewähren. Die Stundung endet mit der nächsten Ringbestellung.

§ 8

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. der geschäftsführende Vorstand,
  2. der Gesamtvorstand,
  3. die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
  4. die außerordentliche Mitgliederversammlung,
  5. der Ehrenrat.

 

§ 9

Der Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus
    1. dem l. Vorsitzenden,
    2. dem 2. Vorsitzenden,
    3. dem Schriftführer,
    4. dem Kassierer.
    5. dem Pressewart.
    6. Der Gesamtvorstand besteht aus:

      dem geschäftsführenden Vorstand (1 a) -e) und:

    7. dem Aufbauleiter,
    8. 2 Zuchtwarten,
    9. 2 Materialverwaltern,
    10. dem Vogelschutzwart.
  1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten.

Vorstandsmitglieder im Sinn von § 26 BGB sind

    1. der 1. Vorsitzende,
    2. der 2. Vorsitzende,
    3. der Schriftführer,
    4. der Kassierer.

Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis.

Handelt es sich um ein Rechtsgeschäft über einen Vermögenswert von mehr als 1.000,-- DM, so ist, soweit Einzelvertretungsbefugnis besteht, die Mitwirkung eines weiteren zur Einzelvertretung berufenen Vorstandsmitgliedes erforderlich.

Unter den 5 Vorstandsmitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes gilt für das Innenverhältnis:

Nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden wird dieser bei allen Rechtsgeschäften zunächst durch den 2. Vorsitzenden und falls dieser ebenfalls verhindert ist, durch den Kassierer vertreten.

Im Geschäftsbereich der einzelnen Vorstandsmitglieder ist jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes im Rahmen der Vertretungsbefugnis ohne Mitwirkung eines anderen Vorstandsmitgliedes zur Einzelvertretung befugt.

Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes hat das Recht, bei Verhinderung von Vorstandsmitgliedern - das gilt auch für Mitglieder des übrigen Gesamtvorstandes - im Rahmen seiner Vertretungsbefugnis Unterbevollmächtigte zu bestellen.

Bei Ausfall eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstandes hat der verbleibende Restvorstand das Recht, Ersatzmitglieder in den geschäftsführenden Vorstand zu berufen.

Unterbevollmächtigte oder sonstige Vertreter oder Ersatzmitglieder sollen möglichst aus den übrigen Mitgliedern des Gesamtvorstandes genommen werden.

Für Grundstückskaufverträge wird die Vertretungsbefugnis des geschäftsführenden Vorstandes insoweit eingeschränkt, als hierfür

die Bevollmächtigung oder die Zustimmung der Mitgliederversammlung (außerordentliche oder Jahreshauptversammlung) erforderlich ist.

Die Bevollmächtigung oder Zustimmung wird dem geschäftsführenden Vorstand durch entsprechenden Beschluss der Versammlung erteilt.

  1. Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens.
  2. Der geschäftsführende Vorstand wird von dem 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung durch den 1. Kassierer einberufen.

    Das gilt sowohl für Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes wie für Sitzungen des Gesamtvorstandes, die getrennt stattfinden können.

    Der geschäftsführende Vorstand stellt die Tagesordnung für alle Versammlungen des Vereins fest, vollzieht ihre Beschlüsse und entscheidet in allen Angelegenheiten die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

    Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 7 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

    Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

    Der geschäftsführende Vorstand muß einberufen werden, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder dieses verlangen. Der Gesamtvorstand muß einberufen werden, wenn mindestens 5 seiner Mitglieder dieses fordern.

    Die Ämter im geschäftsführenden sowie im Gesamtvorstand sind Ehrenämter. Der geschäftsführende Vorstand kann besoldete Kräfte anstellen.

  3. Der Schriftführer hat den gesamten Schriftwechsel für das Vereinsleben zu führen; insbesondere die Protokolle für die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlungen anzufertigen. Die Protokolle sind von dem Leiter der Sitzung sowie dem
  4. Schriftführer zu unterzeichnen.

  5. Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Die Ein- und Ausgaben sind jährlich zu jeder Jahreshauptversammlung von 2 Kassenprüfern zu überprüfen.
  6. Die Kassenprüfer werden in der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern des Vereins gewählt. Sie erstatten in der Jahreshauptversammlung ihren Bericht.

    Der Kassierer hat den Kassenprüfern die Belege der Einnahmen und Ausgaben so rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, daß der Bericht ordnungsgemäß auf der Jahreshauptversammlung erfolgen kann.

  7. Die Mitglieder des geschäftsführenden sowie des Gesamt-vorstandes und die Kassenprüfer werden von den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren.

    Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt in offener Wahl; es sei denn, daß ein Mitglied geheime und schriftliche Abstimmung beantragt.

Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand und die Kassenprüfer bleiben bis zur Neuwahl im Amt.


Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes oder ein Mitglied des Gesamtvorstandes vorzeitig aus, so wird an dessen Stelle durch die nächste Jahreshauptversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied gewählt.

Bis dahin, sowie in Fällen langdauernder Verhinderung, berufen die übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes einen Ersatzmann.

Die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Im Falle seiner Verhinderung gilt die vorstehend festgelegte Vertretung.

 

§ 10

Ehrenrat

  1. Innerhalb des Vereins kann ein Ehrenrat gebildet werden. Er hat die Stellung eines Schiedsgerichts und dessen Obliegenheiten wahrzunehmen.

    Er ist von Fall zu Fall auf Antrag zu bilden. Antragsberechtigt ist jedes Vorstandsmitglied oder Mitglied des Vereins.

    In Fällen, in denen die Belange des Vereins gewahrt werden müssen, sind insbesondere der 1. Vorsitzende oder mindestens 2 Mitglieder des Gesamtvorstandes zusammen berechtigt, die Einberufung eines Ehrenrates zu verlangen. Antragsteller, welchen den Ehrenrat in Anspruch nehmen wollen, haben schriftliche Anträge mit ausreichender Begründung und Beweismaterial an den geschäftsführenden Vorstand des Vereins zu richten.

    Der Ehrenrat ist berufen, Vereinsstreitigkeiten aller Art zu schlichten.

    Dem Ehrenrat sollen 5 Personen angehören, von denen 2 aus dem Gesamtvorstand kommen sollen. Der Gesamtvorstand wählt aus seinen Reihen die beiden Vertreter. Die übrigen 3 Mitglieder des Ehrenrates können auf jeder Mitgliederversammlung gewählt werden, ohne daß die Bildung eines Ehrenrates zuvor auf der Tagesordnung gestanden hat.

    Wählbar ist jedes ordentliche Vereinsmitglied, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wiederwahl eines oder mehrerer Ehrenratsmitglieder für einen weiteren, anstehenden Fall, ist zulässig.

    Die Mitglieder des Ehrenrates wählen bei Eintritt in die 1. Sitzung aus ihren Reihen den Vorsitzenden und einen Schriftführer. Der Vorsitzende leitet die Verhandlung.

    Über geführte Verhandlungen ist eine Niederschrift zu führen. Die Niederschriften sind mindestens 10 Jahre von dem geschäfts-führenden Vorstand aufzubewahren. Der Ehrenrat ist beschlussfähig, wenn 3 Mitglieder anwesend sind. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Stimmenenthaltung gilt als Ablehnung des Antrags. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

    Gegen die Entscheidung des Ehrenrates steht den Beteiligten ein Berufungsrecht an die nächste Mitgliederversammlung zu, deren Entscheidung endgültig ist.

    Wenn es sich nicht um die Jahreshauptversammlung handelt, hat der geschäftsführende Vorstand zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unter Angabe des Grundes in der Tagesordnung in der vorgeschriebenen Weise zu laden.

 

§ 11

Mitgliederversammlung

  1. Neben der monatlichen Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) einzuberufen, zu der die Mitglieder spätestens 2 Wochen vorher schriftlich oder durch Veröffentlichung im "Kanarienfreund" oder in mindestens einer Tageszeitung am Sitz des Vereins eingeladen werden müssen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Ladung oder der Veröffentlichung. Die Tages-ordnungspunkte sind hierbei in Stichworten mitzuteilen. Die Jahreshauptversammlung hat innerhalb der ersten vier Monate des Jahres stattzufinden.

  2. Der geschäftsführende Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach den gleichen Bestimmungen wie zu Ziffer 1) mit Frist von einer Woche einberufen. Sie muß einberufen werden, wenn dieses mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen.
  3. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind mindestens 8 Tage vordem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand durch Hinterlegung auf der Geschäftsstelle einzureichen. Die übrigen Mitglieder brauchen nicht von dem Inhalt solcher Anträge vor Beginn der Versammlung unterrichtet zu werden.

    Nur Dringlichkeitsanträge können in der Versammlung noch auf die Tagesordnung gesetzt werden. Bei Widerspruch entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

    Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefaßte es sei denn, daß das Gesetz oder Satzung etwas Anderes bestimmen.

    Die Stimmenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht mit. Sie sind nur im Protokoll festzuhalten. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

    Der Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstandes leitet die Mitgliederversammlung; bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende oder der Kassierer des geschäftsführenden Vorstandes.

    Es ist eine Niederschrift aufzunehmen, welche die gefaßten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis wörtlich festhalten muß. Das Protokoll wird von dem 1. Schriftführer oder bei dessen Verhinderung von dem von dem Versammlungsleiter zu bestimmenden Protokollführer abgefaßt und ist von beiden zu unterzeichnen.

 

§ 12

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes und der weiteren Mitglieder des Gesamtvorstandes.
  2. die Wahl von 2 Kassenprüfern auf die Dauer von 2 Jahren.

  3. die Entgegennahme des Jahres und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer.
  4. die Erteilung der Entlastung des Vorstandes. Es kann auch Einzelentlastung erteilt werden.
  5. die Genehmigung des Haushaltsvorschlages für das kommende Vereinsjahr.
  6. die Festsetzung des Mitgliederbeitrags und der Aufnahmegebühren.
  7. eine Satzungsänderung zu beschließen.
  8. die Auflösung des Vereins zu beschließen.

Die Beschlüsse sind mit einfacher Stimmenmehrheit durch die erschienenen Mitglieder zu fassen; es sei denn, daß gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung eine andere Stimmenmehrheit vorschreiben. Stimmenenthaltungen zählen beider Ermittlung des Stimmenergebnisses nicht mit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als nicht angenommen.

Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt in offener Wahl, wie in § 9, Ziffer 6 der Satzung bestimmt.

Die Bewerber haben, falls es ein Mitglied verlangt, für die Zeit der Erörterung von Fragen zur Person des Bewerbers, den Versammlungsraum zu verlassen.

Der Vorstand oder einzelne Mitglieder können insgesamt: (pauschal) gewählt werden; es sei denn, daß ein Mitglied Einzelwahl verlangt. Bei Widerspruch gegen Antrag auf Einzelwahl entscheidet die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit.

Für die Wahl des Vorstandes ist die einfache Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt, sondern nur im Protokoll vermerkt.

Bei Nichterreichung der notwendigen Stimmenanzahl kann sich der Bewerber mit anderen nochmals zur Wahl stellen. Bei Stimmengleichheit von zwei Bewerbern ist ein zweiter Wahlgang durchzuführen. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

Bewerben sich mehr als zwei Personen als Vorstandsmitglieder oder Kassenprüfer und erreicht keine dieser Personen eine einfache Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl

zwischen den beiden Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die


meisten gültigen, abgegebenen Stimmen erzielt haben. Bei der Stichwahl gilt als gewählt, der die meisten gültigen, abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen kann. Ergibt die Stichwahl Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

 

§ 13

Satzungsänderung

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung geschlossen werden.

Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben oder mitzuteilen, daß die gesamte Satzung geändert werden soll.

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder.

§ 14

Vermögen des Vereins

 

  1. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.
  2. Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Auslagenvergütungen entschädigt werden.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er erfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 15

Vereinsauflösung

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß einer außerordentlichen oder einer Jahreshauptversammlung. Die Ladung zu der Versammlung ist gem. vorstehenden Bestimmungen durchzuführen.

    Der Auflösung müssen drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen zustimmen.

    Sind weniger als ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder erschienen, so kann die Auflösung nur von einer unverzüglich einzuberufenen zweiten Mitgliederversammlung beschlossen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienen beschlußfähig ist.

    Zur zweiten Mitgliederversammlung ist unverzüglich nach den Bestimmungen für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuberufen.

    Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung beschließt, verfügt gleichzeitig über das Vermögen des Vereins.

    Der Beschluss kann nur dahin lauten, daß das Vermögen an einen anderen Verein oder an eine Organisation fällt, welche den gleichen oder ähnlichen Zweck verfolgt, den der aufgelöste Verein bisher verfolgt hat.
  2. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Auflösungsgeschäfte 3 Liquidatoren. Diese brauchen nicht Mitglieder der Vereins zu sein und können erforderlichenfalls vom zuständigen Amtsgericht ernannt oder vorgeschlagen werden. 

 

§16

Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom in Kraft.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung ungültig sein, wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt.

Die bisherige Satzung vom 31.3.1985 wird hiermit aufgehoben.

 

Die Vogelbörse - der virtuelle Vogelmarkt

Eröffnung: September 2001

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